Atemwege

Die Nase ist die Klimaanlage für die Atemwege. Die Atemluft wird erwärmt, vorgereinigt und angefeuchtet. Durch die obere Atemwege (Nasen-Rachen-Raum, Kehlkopf) gelangt die Luft wohl temperiert abwärts in die Luftröhre. Die Luftröhre, Bronchien, Bronchiolen und Lungenbläschen werden als untere Atemwege bezeichnet. Die Lunge selbst dient zum Gasaustausch und ist im eigentlichen Sinne kein Teil der luftleitenden Organe.

Husten ist das Barometer für die Gesundheit der Atemwege. Ein kräftiger Hustenstoss befördert Krankheitserreger und Schmutzpartikel, die mit der Luft eingeatmet wurden, wieder aus dem Körper. Schleim, grüner oder gelber Auswurf oder sogar Blut im Husten sind Alarmsignale für eine ernsthafte Erkrankung.

Fachärzte der Krankenhaus GmbH betreuen Patienten bei

Leistungsspektrum Pneumologie

Pneumologische Funktionsdiagnostik

  • Bodyplethysmographie, Spirometrie, Diffusionsmessung
  • Blutgasanalyse in Ruhe und unter Belastung
  • Standardisierter 6-Minuten-Gehtest
  • Messung der Atemmuskelstärke (p.01-Messung)
  • Unspezifische Provokationsmessung
  • Schlaf-Apnoe-Screening (Polygraphie)
  • Labordiagnostik und immunologische sowie zytologische Untersuchung von Pleuraergüssen

Endoskopische pneumologische Diagnostik

Flexible und starre Bronchoskopie mit

  • Möglichkeit der Entnahme von Bronchialschleimhautbiopsie
  • radiologisch kontrollierten transbronchialen Lungenbiopsien oder Tumorbiopsien
  • Bronchoalveolärer Lavage (BAL)
  • APC-Therapie
  • Fremdkörperbergung
  • Endobronchialem Ultraschall (EBUS)

Pneumologische Ultraschalldiagnostik

  • Echokardiographie
  • Thoraxsonographie mit und ohne Kontrastmittel (CEUS)
  • Sonographisch gesteuerte Punktion von Ergüssen oder thoraxwandnahen Prozessen
  • Einlegen von Thoraxdrainagen (dünn- und dicklumig) bei Pneumothorax oder in infizierte oder nicht-infizierte Pleuraergüsse
  • Implantierung von (subcutan getunnelten) dauerhaften Thoraxdrainagen im Rahmen einer Palliativtherapie

Sauerstoff/Beatmungstherapie

  • Sämtliche gängige invasive und nicht-invasive Beatmungsformen,  sowohl im intensivmedizinischen Kontext, als auch unter Monitorbedingungen (Intermediate care) oder im Rahmen der Einleitung einer Heimbeatmungstherapie
  • Einleitung einer Langzeitsauerstofftherapie mit Testung der Applikationssysteme (Ermittlung des Sauerstoffbedarfs, Testung von Demand-Systemen) in Zusammenarbeit mit dem häuslichen Versorger und einer Beatmungstherapeutin (respiratory therapist) im Haus