Klinik für Innere Medizin Schongau

Die Klinik für Innere Medizin Schongau bietet das gesamte Spektrum internistischer Behandlungen an. Arbeitsschwerpunkte sind die Therapie von Erkrankungen des Verdauungstrakts (Gastroenterologie) und der Leber, des Kreislaufsystems (Kardiologie) sowie die Behandlung und Betreuung von Schlaganfallpatienten in der Schlaganfalleinheit. Zudem ist unser Team spezialisiert auf  internistische Intensivmedizin, Lungenerkrankungen (Pneumologie) und Nierenerkrankungen (Nephrologie) .

Lebensbedrohlich erkrankte Patienten betreut das Team unter Leitung von Chefarzt Dr. Jochen Dresel gemeinsam mit der Klinik für Anästhesiologie auf der mit modernster Technik ausgestatteten Intensivstation.

Neben dem Anspruch, immer die höchste medizinische Qualität zu garantieren, legen die Ärzte und Pflegekräfte großen Wert auf einen persönlichen Umgang mit den Patienten. Denn die langjährige Erfahrung zeigt, wie wichtig und heilungsfördernd ein enges, vertrauensvolles Verhältnis zwischen medizinischem Personal und Patient ist.

Ein gutes Beispiel, dass der Patient wirklich im Mittelpunkt steht, ist das Schongauer Bauchzentrum. Hier arbeiten Internisten mit den Spezialisten der Viszeralchirurgie zusammen, um die beste Behandlung im Sinne des Patienten zu ermöglichen.

Die Klinik für Innere Medizin ist mit ihrer Ambulanz als staatliche Gelbfieberimpfstelle zugelassen.

Schwerpunkte der Abteilung

  • Diagnostik und Behandlung bei koronarer Herzkrankheit, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen sowie  chweren Formen der arteriellen Hypertonie.
  • Auf den Gebieten der invasiven Kardiologie (Herzkatheteruntersuchungen, PTCA und Stent-Implantation) besteht eine enge Kooperation mit dem Kardiologenteam in der Klinik Weilheim.
  • Ruhe-, Belastungs-, Langzeit-EKG
  • 24-Stunden-Blutdruckmessung
  • Duplexsonographie der Gefäße inklusive transkranieller Dopplersonographie
  • Transthorakale Farbdoppler-Echokardiographie
  • Stressechokardiografie
  • Transösophageale Echokardiographie
  • Schrittmachernachsorge, AICD-Nachsorge
  • CT-, MR-Angiographie in Kooperation mit der Röntgenpraxis im Hause
  • Herzkatheter-Untersuchungen in Zusammenarbeit mit der Klinik Weilheim
  • Diagnostik  der Herzinsuffizienz

Pneumologische Funktionsdiagnostik:

  • Bodyplethysmographie, Spirometrie, Diffusionsmessung
  • Blutgasanalyse in Ruhe und unter Belastung
  • Standardisierter 6-Minuten-Gehtest
  • Messung der Atemmuskelstärke (p.01-Messung)
  • Unspezifische Provokationsmessung
  • Schlaf-Apnoe-Screening (Polygraphie)
  • Labordiagnostik und immunologische sowie zytologische Untersuchung von Pleuraergüssen

 

Endoskopische pneumologische Diagnostik:

  • Flexible und starre Bronchoskopie mit
  • Möglichkeit der Entnahme von Bronchialschleimhautbiopsie
  • radiologisch kontrollierten transbronchialen Lungenbiopsien oder Tumorbiopsien
  • Bronchoalveolärer Lavage (BAL)
  • APC-Therapie
  • Fremdkörperbergung
  • Endobronchialem Ultraschall (EBUS)

 

Pneumologische Ultraschalldiagnostik:

  • Echokardiographie
  • Thoraxsonographie mit und ohne Kontrastmittel (CEUS)
  • Sonographisch gesteuerte Punktion von Ergüssen oder thoraxwandnahen Prozessen
  • Einlegen von Thoraxdrainagen (dünn- und dicklumig) bei Pneumothorax oder in infizierte oder nicht-infizierte Pleuraergüsse
  • Implantierung von (subcutan getunnelten) dauerhaften Thoraxdrainagen im Rahmen einer Palliativtherapie

 

Sauerstoff/Beatmungstherapie:

  • Sämtliche gängige invasive und nicht-invasive Beatmungsformen,  sowohl im intensivmedizinischen Kontext, als auch unter Monitorbedingungen (Intermediate care) oder im Rahmen der Einleitung einer Heimbeatmungstherapie
  • Einleitung einer Langzeitsauerstofftherapie mit Testung der Applikationssysteme (Ermittlung des Sauerstoffbedarfs, Testung von Demand-Systemen) in Zusammenarbeit mit dem häuslichen Versorger und einer Beatmungstherapeutin (respiratory therapist) im Haus

Gastroenterologisches Notfallmanagement:

  • Blutungen im oberen und unteren Gastrointestinaltrakt, z.B. aus Magengeschwüren, Polypen oder Krampfadern der Speiseröhre
  • Fremdkörperentfernung, z.B. stecken gebliebene Speisereste oder verschluckte Gegenstände
  • Notfallgallengangsspiegelungen bei schweren Entzündungen der Gallenwege oder bei bestimmten Bauchspeicheldrüsenentzündungen mit Gallensteinen

 Diagnostik und Therapie von Speiseröhrenerkrankungen:

  • Sodbrennen (insbesondere mittels Impedanz-pH-Metrie)
  • Schluckstörungen aufgrund von Engstellen, z.B. nach langjährigem Sodbrennen, nach Operationen oder bei Speiseröhrenkrebs
  • Schluckstörungen durch Funktionsstörungen der Speiseröhre, insbesondere mittels high-resolution-Manometrie
  • Aufdehnung von Engstellen (Ballondilatation, Bougierung)
  • Feindiagnostik von Speiseröhrenkrebs mittels endoskopischem Ultraschall
  • Anlage von Metallgitterstents als palliative Maßnahme bei bösartigen, anders nicht beherrschbaren Engstellen
  • Anlage von dauerhaften Ernährungssonden in den Magen (PEG) oder den oberen Dünndarm (PEJ)
  • Gummibandligaturen bei Krampfadern der Speiseröhre
  • Endoskopische Beseitigung von Zenkerdivertikeln

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magens und des Zwölffingerdarms:

  • Diagnose und Überwachung von Schleimhautentzündungen bis hin zum Magen-/ Zwölffingerdarmgeschwür
  • Management von Blutungen (s. Notfallmanagement) mittels Hemoclips, Unterspritzungen oder OTS-Clipping
  • Abtragung von Polypen und Krebsfrühstadien

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber inkl. Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse:

  • Röntgenkontrastdarstellung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge (ERCP) zur Bergung von Steinen, Beseitigung von Engstellen sowie zur vorübergehenden oder dauerhaften Anlage von Gangprothesen (Stents aus Kunststoff oder Metallgitter)
  • Nähere Beurteilung unklarer Tumore in der Bauchspeicheldrüse mittels endoskopischem Ultraschall plus ggf. Punktion zur Probegewinnung für den Pathologen
  • Leberpunktionen zur Klärung von Leberwerterhöhungen oder Tumoren
  • Kontrastmittel unterstützter Ultraschall (CEUS) als mögliche „unblutige“ Entscheidungshilfe zwischen gut- und bösartigen Tumoren

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms:

  • Blutstillung
  • Abtragung von Polypen oder Frühkarzinomen mittels Schlingenabtragung bis hin zur Vollwandresektion (EFTR)
  • Aufdehnung von Engstellen (Ballondilatation, Bougierung), z.B. nach Darmoperationen oder bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
  • Diagnostik chronischer Durchfallerkrankungen mittels H2-Atemtest
  • Kapselenteroskopie

Sekretariat Klinik Innere Medizin

Christine Geiger, Franziska Schnelzer und Elisabeth Bußjäger

Telefon 08861 215-454
Telefax 08861 215-138

E-Mail Sekretariat Innere Medizin

Dr. Jochen Dresel

Chefarzt

Klinik für Innere Medizin

Claus Holm

Ltd. Oberarzt,
Vertreter des Chefarztes

Klinik für Innere Medizin

Christian Sturm

Ltd. Oberarzt

Klinik für Innere Medizin

Margit Sturm

Oberärztin

Klinik für Innere Medizin

Dr. Peter Koerfer

Oberarzt

Klinik für Innere Medizin

Dr. Wolfgang Wistuba

Oberarzt

Klinik für Innere Medizin