Beckenbodensenkung und Inkontinenz

Von einer Beckenbodensenkung ist etwas jede zehnte Frau betroffen. Darunter wird das teilweise und vollständige Vorfallen der Scheide oder der Gebärmutter verstanden. Die Senkung von Scheide und Gebärmutter verändert nicht selten die Position der Nachbarorgane vor allem die von Blase und Darm. Diese anatomischen Veränderungen machen häufig einen operativen Eingriff erforderlich.

Die Blasenschwäche beginnt langsam und verschlechtert sich über eine lange Zeit. Es wird zwischen einer Belastungsinkontinenz und einer Dranginkontinenz unterschieden. Oft sind Beckenbodenschwäche und Inkontinenz vergesellschaftet. In seltenen Fällen gibt es auch neurologische Ursachen für eine Inkontinenz.


Welche Symptome entstehen bei einer Beckenbodensenkung?

  • Ständiger Druck nach unten
  • Blasenentleerungsstörungen
  • Restharnbildung
  • Nachtröpfeln nach dem Toilettengang
  • Gebärmutter bzw. Scheide von außen sichtbar
  • Rücken- und Unterbauchschmerzen

 

Welche Symptome entstehen bei einer Inkontinenz?

  • Ständiger oder plötzlich nicht aufzuhaltender Harndrang
  • Nächtlicher Harndrang
  • Urinverlust beim Niesen, Husten, Springen oder bei Lagewechsel z.B. beim Aufstehen
  • Nachtröpfeln nach dem Toilettengang

 

Therapiemöglichkeiten

  • Konservative Therapie
  • Beckenbodengymnastik
  • Biofeedback
  • Elektrostimulation


Wie muss ich das machen?

Wir haben für Sie eine spezielle Sprechstunde eingerichtet, die aller zwei Wochen im Krankenhaus Weilheim stattfindet. Vereinbaren Sie hierfür einen Termin in unserem Sekretariat. Bei diesem Termin können wir gemeinsam die Ursache der Inkontinenz herausfinden und einen individuellen Therapieplan vereinbaren.